Ja, ein Pudel sollte die pudeltypischen Merkmale haben und natürlich optisch gefallen.

Unter die pudeltypischen Merkmale fallen z.B. der harmonische Körperbau, der tänzelnde, leichte Gang und natürlich die Locken (wie bereits auf einer anderen Seite erwähnt, nachzulesen unter Pudel Standard des FCI)



Der Pudel sollte natürlich optisch gefallen.



Jeder liebt seinen Pudel in einer anderen Frisur.


Am optischen Gefallen scheiden sich die Geister.


Man denke hier an die Frisur (kunstvolle Ausstellungsschur oder praktische Sportfrisur), die Farbe (die 1930 vom FCI festgelegten und später ergänzten Standardfarben oder die nicht weniger hübschen sogenannten Fehlfarben, die es zum Teil auch schon in den frühen Anfängen der Pudelrasse gab), die Größe (Toy, Zwerg, Mittel, Groß), die Haltung der Rute (Säbel-, Sichel- oder Ringelrute, hoch aufrecht stehend oder ehr waagerecht als Fahne getragen) und vieles mehr.






Roll-, Säbel- und Sichelrute


Meine optische Vorstellung ist nicht auf den Ausstellungschampion, sondern auf den idealen Familienhund gerichtet. Somit bevorzuge ich die für Hund und Herrchen praktische Sportfrisur, die je nach Umständen und Jahreszeit mal kürzer und mal länger sein darf.

Ich habe nichts gegen die hübschen Fehlfarben (wie z.B. braun-weiß, braun & tan, sable...), sie dürfen aber nicht auf Gendefekten beruhen. Deshalb wird es in meiner Zucht kein merle, blue/slate und lilac/café au lait geben.

Die Größe des Hundes, ist nicht nur ein rein optisches Merkmal, sie trägt auch wesentlich zu den Charaktereigenschaften des Hundes bei, grob gesagt: klein und quirlig oder groß und ausgeglichen/entspannt. Keine Frage, sowohl kleine als auch große Hunde können die perfekten Familienhunde werden. Auf dem Weg dorthin lässt sich der entspannte, ausgeglichene Hund aber viel einfacher und mit deutlich weniger Aufwand erziehen.


Fehlfarbe nach FCI Standard

Aus diesem Grund habe ich mich für den „großen“ Großpudel entschieden, der nach UCI Richtlinien über die Höchstgrenze das FCI hinauswachsen darf (das sollte man natürlich nicht bis ins „Unendliche“ ausweiten, sonst landet man irgendwann bei den Gesundheitsproblemen und der kurzen Lebenserwartung der Riesenhunde).

Die Rutenhaltung ist eigentlich mehr oder weniger Nebensache. Für die Kommunikation mit anderen Hunden ist es allerdings von Vorteil, wenn die Rute eher als Fahne getragen wird.


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